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Jurastudium im Hohlspiegel

zitiert aus: Hohlspiegel Zitate-Sammlung, ISBN: 3-455-15017-9

Copyright © 1996 by Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg.
Mit freundlicher Genehmigung des Hoffmann und Campe Verlages.



Studentisches...

Aus dem Gießener Anzeiger: "Schlagende Studentenverbindung vermietet an männliche, deutsche Studentin Zimmer, Tel.: ..., Landsmannschaft Darmstadia" (41/1989)


Aus der Münsterschen Zeitung: Generaldirektor sucht für seinen Sohn (21 J., NR, streng erzogen, katholisch, m. Scheitel) 1 - 2 ZKB bis 400 DM WM, Tel. ..." (21/1994)


Aus der Stuttgarter Zeitung: Viele Absolventen suchen sich eine Nische, Sozialpädagogen machen eine Kneipe auf, Bilogen werden Gärtner, Akademikerinnen schwanger." (26/1994)


Aus einer Fernsehkritik der Frankfurter Rundschau: Nach der Erstsendung am 28. Januar gab es eine Fülle von positiven Reaktionen. Anrufe und Zuschauerpost kamen hauptsächlich von Universitäten und Studenten, aber auch von ganz normalen Zuschauern." (14/1993)


Aus den Nürnberger Nachrichten: "Das Haus versteht sich vor allem als Begrenzungs- und Kommunikationszentrum, in dem sich studentisches Leben außerhalb der Hörsäle entwickeln soll. Dieses findet allerdings auch in reichlichem Maße in den zahllosen Kneipen der Nürnberger Altstadt statt, wo viele Studenten ein Dach über dem Kopf gefunden haben." (30/196)


Juristisches...

Der Münchner Merkur in einer Täterbeschreibung: Möglicherweise handelt es sich um einen Türken. Er sprach hochdeutsch ohne erkennbaren Akzent." (50/1990)


Aus den Höcherberg-Nachrichten: "Die Kreissparkasse Saarpfalz informiert: Mit guten Vorsätzen ins neue Jahr: Machen Sie ein Testament!" (7/1994)


Aus dem Mitteilungsblatt der Berufsgenossenschaft Druck und Papierverarbeitung: Ein Bildschirm-Arbeitsplatz im Sinne der Vorschriften ist ein Arbeitsplatz, der mit einem Bildschirmgerät ausgestattet ist. Das bedeutet, jeder Arbeitstisch, auf dem ein Bildschirmgerät steht, ist ein Bildschirm-Arbeitsplatz." (35/1996)


Aus der Badischen Zeitung: "Streitsüchtiger Pensionär kauft Anteile an Erbengemeinschaften, Gesellschaften u. sonstigen Ansprüchen. Tel. ..., Mo-Fr 18-20 Uhr" (15/1990)


Aus der Kitzinger Zeitung: Das Schweigen ist laut und sehr deutlich auf einem jetzt in der Gauck-Behörde in Berlin aufgefundenen Tonband von dieser Dienstbesprechung zu hören." (49/1995)


Aus dem Eildienst: "Bundesgerichtliche Entscheidungen": "Die denkmalrechtliche Unterschutzstellung eines Gebäudes, das es im Zeitpunkt der Unterschutzstellung nicht mehr gibt, ist nichtig." (29/1990)


Der hamburger Buch- und Zeitschriften-Dienst Alster in einem Brief an eine Abonnentin im Juni: "Wir erhielten von der Post die Mitteilung, daß Sie in die ehemalige DDR verzogen sind. Leider ist es uns nicht möglich ins Ausland zu liefern. Aus diesem Grund haben wir Ihr Abonnement eingestellt." (35/1991)


Aus dem Beschluß des Bundeskabinetts vom 23. Juli 1986 über "Gegenseitige Vertretung der Regierungsmitglieder": "Ist der nach dieser Regelung zur Vertretung berufene Bundesminister ebenfalls verhindert, nimmt der in der Dienstaltersliste auf den zu Vertretenden folgende Bundesminister die Vertretung wahr. Ist jedoch ein dienstjüngerer Bundesminister nicht vorhanden oder nicht erreichbar, so übernimmt die Vertretung der jeweils erreichbare Bundesminister mit dem gegenüber dem zu Vertretenden nächsthöheren Dienstalter (vgl. Dienstaltersliste der Bundesminister, S. 766)." (34/1986)


Überschrift aus dem Reutlinger Generalanzeiger: "Neuer Justizminister in Metzingen geboren" (5/1991)


Anfrage des CSU-Abgeordneten Benno Zierer im Bundestag: "Wie beurteilt die Bundesregierung die Gefahr, daß durch das Gesetz zur Strafbarkeit der 'Vergewaltigung in der Ehe' der letzte Rest persönlicher Beziehungen zwischen den Ehepartnern zerstört werden könnte?" (12/1995)


Aus der Neuen Zeitschrift für Verwaltungsrecht: "Ein Baum, der am Rand eines an die Straße grenzenden, geschlossenen Waldstücks steht und in keiner Weise hervortritt, wird von der allgemeinen Verkehrsauffassung nicht der Straße zugerechnet. Die Verkehrssicherungspflicht erstreckt sich auf ihn so lange nicht, wie er unauffällig im Wald steht." (4/1990)


Aus der juristischen Fachzeitschrift Info Also: "Zum notwendigen Lebensunterhalt gehört bei einem Mann auch eine 'Dritthose', wenn die 'Zweithose' zu einem Anzug gehört, der im Hinblick auf die Ausbildung, Prüfung etc. der Schonung bedarf. Insoweit ist jedoch von einer zweijährigen statt einer einjährigen Tragedauer für die 'Zweithose' auszugehen." (5/1990)


Aus der Fachzeitschrift des Bundes Deutscher Kriminalbeamter Der Kriminalist: "Viele Sexualdelikte werden ebenfalls nicht unter den Augen der Öffentlichkeit und damit von Streifenbeamten begangen." (14/1991)


Aus dem Hamburger Polizei Journal: "Jugendkriminalität nimmt mit zunehmendem Alter ab!" (34/1992)


Aus dem Schwäbischen Tagblatt: "Chef des Verfassungsschutzes warnt: Skins tarnen sich. Jetzt ohne Glatzen." (50/1992)


Überschrift aus der Badischen Zeitung: "Für die Begegnung mit Exhibitionisten gibt es vor allem eine Empfehlung: Frauen sollen wachen Auges durch den Alltag gehen." (19/1993)


Aus der Deggendorfer Zeitung: "Betrunkener (54) hatte Chauffeur (9): 'Wilde Kurven' drehte ein Wagen im hessischen Griesheim. Er wurde von einem Neunjährigen gesteuert. Der betrunkene Vater (54) saß vernünftigerweise auf dem Beifahrersitz." (38/1993)


Aus dem Anzeigenblatt Umschau Seelze: "Eine 33jährige Frau aus Berenbostel war in der Silvesternacht in Gefahr. Sie hatte Liebeskummer und wollte Tabletten nehmen. Die Polizei konnte sie davon überzeugen, daß es wirksamere Mittel gibt." (3/1995)


Aus einem Fallbeispiel der Deutschen Verwaltungspraxis: "Nach dem Abkoten bleibt der Kothaufen (anders wohl beim Hundeurin) grundsätzlich eine selbständige bewegliche Sache, er wird nicht durch Verbindung oder Vermischung untrennbarer Bestandteil des Wiesengrundstücks, der Eigentümer des Wiesengrundstücks erwirbt also nicht automatisch Eigentum am Hundekot." (4/1995)


Aus der Westdeutschen Allgemeinen: "Mordopfer lag verletzt am Boden." (17/1995)


Aus den Nürnberger Nachrichten: "Später zündete er das Anwesen an. 'Wir gehen davon aus, daß sich der Mann mit einem Schuß selbst tötete, bevor er das Feuer legte', sagte Polizeisprecher Gerhard Laßleben." (19/1995)


Aus den Oberösterreichischen Nachrichten: "Hälfte der Eltern sind Väter." (24/1996)


Aus der Westdeutschen Allgemeinen: "Die mit vier Gullydeckeln beschwerte Leiche eines noch unbekannten Mannes wurde gestern morgen aus dem Wesel-Datteln-Kanal unweit der Ahsener Schleuse geborgen ... Aufgrund der Situation schließen Mordkommission und Staatsanwaltschaft ein Gewaltverbrechen nicht aus." (38/1996)


Aus einer Urteilsbegründung des Landgerichts München: "Im übrigen ergeben sich die Unterschiede aus den Begriffen Holz und Kunststoff: Kunststoffenster mögen zahlreiche Vorteile haben, insbesondere in bezug auf Wartung und Pflege - Holz hat den Vorteil, nicht aus Kunststoff zu sein." (10/1994)


Überschrift in der Zeitschrift für das gesamte Familienrecht: "Zu den Anforderungen an die elterliche Aufsichtspflicht bei Inbrandsetzen eines Spielkameraden." (36/1994)


Aus dem Amtsblatt des Hessischen Kultusministeriums: "§ 6 Schulpflicht, Schulaufnahme: (1) Nach § 58 des Hessischen Schulgesetzes beginnt für Kinder, die bis zum 30. Juni das sechste Lebensjahr vollenden, am 1. August die Schulpflicht. Zu den Kindern, die bis zum 30. Juni das sechste Lebensjahr vollenden, gehören auch solche, die am 1. Juli geboren sind." (52/1995)


Aus dem Wochenkurier, Amtsblatt der Verbandsgemeinde Unkel: "Satzung über die Anleinpflicht von Hunden auf öffentlichen Flächen sowie über das Verunreinigungsgebot öffentlicher Flächen durch Hunde im Gebiet der Stadt Unkel" (29/1996)


Aus der Süddeutschen Zeitung: "Die Tickets für einen Flug nach Budapest lagen in der Wohnung. Das vermißte Ehepaar hat die geplante Flugreise nach Recherchen der Polizei aber nicht angetreten." (50/1996)


Aus einem Runderlaß des Bonner Innenministeriums: "Als weibliche Form der Amtsbezeichnung 'Amtmann' stehen ab sofort wahlweise die Amtsbezeichnungen 'Amtmännin' oder 'Amtfrau' zur Verfügung ... Weibliche Beamte, die bereits die Amtsbezeichnung 'Amtmännin' führen, können der zuständigen Behörde mitteilen, daß sie die Amtsbezeichnung 'Amtfrau' führen möchten. Sie erhalten einen schriftlichen Bescheid über die Änderung der Amtsbezeichnung. Ein Amt mit der Amtsbezeichnung 'Amtmann' wird weiblichen Beamten nicht mehr verliehen." (36/1986)


Aus einer Information der Landesregierung NRW: "Bemerkungen des Chefs der Staatskanzlei, Staatssekretär Wolfgang Clement, zum aktuellen Stand der Hungerstreik-Aktion von RAF-Häftlingen beim Pressefrühstück der Landesregierung am 30. März 1989." (17/1989)


Aus dem Deggendorfer Wochenblatt: "Josef Bielmeier, 2. Bürgermeister: Ich bin für den finalen Todesschuß, weil ich nicht einsehe, daß unsere Polizeibeamten den Kopf hinhalten sollen und quasi warten sollen, bis sie erschossen werden, um dann erst zurückschießen zu dürfen." (32/1989)


Aus dem Darmstädter Echo: "Ungeborene Kinder sollen künftig Wohngeld erhalten und auf Feststellung ihrer Vaterschaft klagen können. Das will die bayerische Justizministerin Mathilde Berghofer-Weichner erreichen." (31/1991)


Aus den Husumer Nachrichten: "Wehrbeauftragter: Stoltenberg läßt Soldaten hängen." (13/1992)


Aus der Bild-Zeitung: "SPD-Chef Engholm will beim Sonderparteitag (16./17. November) einen eigenen Asylantrag einbringen, kündigte Rheinland-Pfalz-Ministerpräsident Scharping an." (47/1992)


Aus dem Sozialdemokratischen Magazin Vorwärts: "Den Rechtsstaat erneuern: Die SPD will Verbrechensopfern helfen und Wirtschaftskriminellen das Handwerk legen (nicht in Hessen)." (34/1994)


Aus dem Bayerwald-Echo: "Jeder 7,5. Mann der CSU ist ab sofort eine Frau." (49/1995)


Der bayerische CSU-Innenminister Günther Beckstein zur Abschiebeaktion bosnischer Flüchtlinge im "ZDF-Morgenmagazin": "Die zwangsweise Abschiebung dient lediglich nur zur Unterstützung der freiwilligen Rückkehr." (14/1997)


Aus der Welt am Sonntag: "Amerikanischen Soldaten an der Grenze zu Ostdeutschland ist nun erlaubt, Menschen auf der anderen Seite zuzulachen und zu grüßen - aber nur dann, wenn die Ostdeutschen als erste gegrüßt haben. Zuvor war den Soldaten befohlen, keine Miene zu verziehen, weil sonst vielleicht ein internationaler Schußwechsel die Folge wäre." (7/1990)


Aus der Mittelbayerischen Zeitung: "Als Preuße beschimpft wurde ein Autofahrer von einem anderen, als sich beide wegen eines Verkehrsverstoßes in die Haare geraten waren. Der so Titulierte erstattete wegen dieser Beleidigung Anzeige." (38/1985)


Aus dem Münchner Merkur: "Bei der Polizei ist man sicher, die beiden flüchtigen Männer schnell fassen zu können, das Ganze sei nur eine Frage der Zeit." (43/1988)


Aus dem Hamburger Abendblatt: "Der Rückgang der Aufklärungsquote führte dazu, daß auch die Zahl der aufgeklärten Straftaten sank." (46/1989)


Aus dem Amtsblatt des Kultusministeriums von Rheinland-Pfalz: "Arbeitnehmer, die beim Umgang mit Gefahrstoffen beschäftigt werden, müssen anhand der Betriebsanweisung über die auftretenden Gefahren sowie über die Schutzmaßnahmen unterwiesen werden. Gebärfreudige Arbeitnehmerinnen sind zusätzlich über die für werdende Mütter möglichen Gefahren und Beschäftigungsbeschränkungen zu unterreichten." (36/1990)


Der FDP-Gemeindevertreter von Halstenbek, Herwart Straub, in der Pinneberger Zeitung: "So eine Verwaltungsstelle wird auf ewig und drei Tage eingerichtet. Wir laufen Gefahr, daß die Position der Frauenbeauftragten noch besteht, wenn es längst keine Frauen mehr gibt!" (48/1991)


Aus der Südwestpresse: "Leiche ohne Kopf: Friseur verhaftet." (18/1994)


Aus der Leerer Ostfriesen Zeitung: "In Selverde prallte eine Autofahrerin gegen ein Verkehrszeichen. Beide erlitten schwere Verletzungen und kamen zur stationären Behandlung in Krankenhäuser." (6/1990)

 

 
 

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